Souveräner Heimsieg

Im zweiten Heimspiel der Saison können die Gilzemer Kegler gegen die Kegelfreunde Oberthal einen souveränen Heimsieg feiern. Unter anderem weil drei Zahlen über der 900er Marke liegen. Um ein Haar wären es wie beim letzten Spiel vier gewesen, aber dazu später mehr.

Im ersten Block legten Patrick Bartz und Christian Junk unbeeindruckt los und fanden von Beginn an zu ihrem Spiel. Doch dann kam die dritte Bahn. Während sich Christian hier mit 245 ohne Freiwurf absetzen und später erneut die Tagesbestzahl mit 932/12 sichern konnte, wurde es zwischen dem gut aufgelegten Timo Schön (891/9) und Patrick Bartz noch einmal spannend. Der Spieler aus Oberthal konnte sich mit tollen 470 Holz auf den Mittelbahnen heran kämpfen, musste sich aber mit mäßigen 203 Holz auf der letzten Bahn geschlagen geben und Patrick (918/11) ziehen lassen. Neben Patrick Molitor (847/5) konnten die Gäste wie bereits geahnt gleich im ersten Block mit der Zahl von Schän ein Ausrufezeichen setzen.

Im zweiten Block gingen für die Kegelfreunde Yannick Schönecker (734/1) und Sebastian Thull (783/4) an den Start. Beide blieben aber unter ihren Möglichkeiten.

Dies bedeutete zumindest beste Voraussetzungen für ein freies Aufspielen von Chris Fuchs und Kim Hoffmann, um die hohe Zahl der Gäste aus Block eins zu übertreffen. Chris haderte zu sehr mit sich selbst, sodass der Zähler bei guten 877/7 Holz stehen blieb. Hoffmann ackerte sich von Bahn zu Bahn, wollte die Zahl von Schön aus dem ersten Block unbedingt. Dies sollte ihm auch gelingen. Am Ende kam der Kapitän mit starken 903/10 Holz von der Bahn. Nun standen also schon einmal drei Zahlen über 900 auf dem Tableau.

Im letzten Block war es an Pascal Petry und Fränk Greischer sich dort einzureihen. Den Rückenwind aus dem vorherigen Spiel in der „Zwoten“ konnte Greischer (851/6) leider nicht mitnehmen und erwischte einen dieser Tage. Nichtsdestotrotz stand die komplette Fankurve, der wir an dieser Stelle für die tolle Unterstützung danken möchten, lautstark hinter ihm und tat alles daran, unseren Mannschaftsältesten zu pushen.

Auch auf der Gegenseite kamen die Oberthaler Klaus Steier (774/3) und Carsten Thull (758/2) an diesem Tag nicht zurecht und ließen die Punkte kampflos in Gilzem.

Blieb also noch Pascal Petry, der die vierte „900“ spielen sollte. Zwei Bahnen lag er auf Kurs und wechselte passabel mit 456 Holz. Doch auf Bahn 4 waren es immer wieder nur Millimeter, die Pascal daran hinderten, seine Serie fortzusetzen. Dennoch bestand beim Wechsel mit 650 Holz auf die letzte Bahn noch ein Fünkchen Hoffnung. Solide 125 Holz in die Vollen auf Bahn 1 bedeuteten 12 „Blanke“ im Räumen und die „9“ steht. Gesagt, getan, zündete „Palou“ den Turbo und legte 11 Neuner und einen Kranz hin. Hatte man sich einerseits in der Gilzemer Südkurve schon auf eine „durchgeblankte“ Gasse gefreut, waren andererseits die „900“ schon zum Greifen nahe. Palou lief an, König und Bauer blieben stehen, eine Neun zum Schluss - keine „900“ und Ende der Geschichte. Mit einer furiosen Schlussbahn (249 Holz) und starken 899/9 Holz konnte er seine Leistung aus dem letzten Heimspiel bestätigen und einen souveränen Heimsieg eintüten.

„Unser zweites Heimspiel war wieder eine geschlossene und starke Leistung. Wenn wir weiter so konzentriert spielen, dann steht dem Aufstieg nicht viel im Weg.“, freut sich Petry auf die nächsten Spiele.

In zwei Wochen geht es weiter. Auf den heimischen Bahnen in Gilzem wartet mit der TuS Kirchberg der vermeintlich stärkste Kontrahent um den Aufstieg. Umso wichtiger wäre ein glatter Heimsieg.

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