Gilzem ist Meister der 2. Bundesliga-Süd!

Vor dem Spiel war schon alles entschieden. Der Meister aus Gilzem kann das Derby gegen Trier zum Saisonabschluss souverän für sich entscheiden und schickt die Gäste mit nur einer Einzelwertung zurück an die Mosel. So verabschiedet sich die SK Eifelland Gilzem mehr als würdig aus der 2. Bundesliga-Süd und feiert den Aufstieg.

‚Never change a winning team’ dachte sich Kapitän Hoffmann und schickte wie üblich Christian Junk mit Patrick Bartz vorneweg. Paddy fehlte es an diesem Tag ein wenig an Glück und das ewige Thema um die Bauern sollte ihn auch am letzten Spieltag noch einmal plagen. Dennoch schaffte er es auf solide 874/9 Holz. Christian Junk hingegen wollte seine Saisonbestleistung von 944 Holz in Trier noch auf der heimischen Anlage übertreffen. Zur Freude der Fans gelang es ihm wieder, eine Räumgasse auf Bahn 2 mit 14 Neunern und einem Kranz „durchzublanken“ und die Stimmung ordentlich anzuheizen. Anschließend war der Weg für seine neue Saison- und verdiente Tagesbestzahl von 948/12 Holz nicht mehr weit. Auf Seiten der Gäste konnten Jürgen Reinert (800/3 Holz) und Jerry Welter (743/1 Holz) keine Akzente setzen.

Im zweiten Block sollte es Thomas Steines (855/7 Holz) als einzigem Trierer gelingen, eine Zahl der Heimmannschaft zu übertreffen. Der Zähler seines Mitstreiters Luca Wolter blieb nach magerer Startbahn bei 804/5 Holz stehen. Im Mittelblock starteten für die Eifler wie üblich Pascal Petry (861/8 Holz) und Chris Fuchs (877/10 Holz). Beide lieferten gute Leistungen ab und ließen nichts anbrennen.

Auch das letzte Duo des SKV Trier konnte mit Engelbert Poth (781/2 Holz) sowie Manfred Göbel (801/4 Holz) keine Ausrufezeichen setzen und sich nur chancenlos gegen das Gilzemer Schlussgespann geschlagen geben. Kim Hoffmann war bestens aufgelegt und hatte viel Spaß beim Kegeln. So konnte er trotz einer schwachen Bahn 4 seine Zahl mit einer überragenden Serie auf der Schlussbahn auf starke 880/11 Holz hochschrauben. Fränk Greischer ließ die Saison locker auslaufen und genoss jeden Wurf, bis er nach 100 Wurf Platz für Patrick Dichter machte, der hoffentlich die letzte Kugel in der zweithöchsten Spielklasse für Gilzem 1 werfen durfte, während die Fans „Nie mehr Zweite Liga“ einstimmten.

Ohne Aufreger gewinnt die SK Eifelland Gilzem auch das letzte Heimspiel. Am Ende der Saison mussten auf der heimischen Anlage im Gasthaus Dichter insgesamt nur 22 von 513 möglichen Einzelwertungspunkten an Gästekegler abgegeben werden, was die tollen Heimleistungen unserer Mannschaft widerspiegelt.

Beim anschließenden Spiel der zweiten Mannschaft trumpfte der Meister aus Riol wie zu erwarten war stark auf und konnte das Spiel für sich entscheiden. Dem KSV Riol danken wir zum einen für das überreichte Präsent zum Aufstieg in die 1. Liga und zum anderen möchten wir hier nochmal unsere Glückwünsche für eine überragende, auswärts wie zuhause ungeschlagene Saison in der Rheinland-Pfalz-Liga sowie zur Meisterschaft gratulieren.

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