Gilzem feiert Mannschaftsbestleistung gegen Rösrath

Zum letzten Heimspiel der regulären Spielzeit empfingen die Eifler die Gäste aus Rösrath. Das Ziel, alle Punkte im Gasthaus Dichter zu behalten, konnte ein wenig überraschend ohne große Aufregung erreicht werden.

Gleich zu Beginn legte das Startduo Bartz/Junk die Marschroute fest. Junk erreichte trotz einer schwachen letzten Bahn sehr gut 914/10 Holz. Patrick Bartz erkämpfte sich mit hervorragenden 930/12 Holz die Tagesbestzahl. Auf Seiten der Gäste konnten Benjamin Schmitz (840/4 Holz) und Friedhelm Kohlhoff (800/1 Holz) nichts ausrichten.

Der Gilzemer Mittelblock scheiterte nur knapp an der 900er Marke. So erreichten Patrick Dichter mit einer starken Schlussbahn 892/7 Holz und Mike Reinert nach einem konstant guten Durchgang 894/8 Holz. Auch hier sollten die Kegler aus Rösrath das Nachsehen haben und so blieben die Anzeigen von Lars Kirschbaum bei 865/5 Holz und von Sven Habeth bei 831/3 Holz stehen.

Im letzten Block sollte Dominik Schmitz mit sehr guten 906/9 Holz die Höchststrafe für sein Team verhindern. Daneben konnte Niklas Wörster (808/2) keine weiteren Akzente setzen. Zur Freude aller Gilzemer war Pascal Petry zu seinem Comeback nach seiner Verletzung und der Babypause in der 1. Mannschaft sehr gut aufgelegt, konnte Schmitz abfangen und reihte sich mit starken 919/11 Holz bei seinen Mitspielern ein. Kapitän Kim Hoffmann kämpfte sich nach einer mageren ersten Halbzeit auf sehr gute 881/6 Holz und macht damit die diesjährige beste Mannschaftsleistung mit insgesamt 5.430 Holz sowie den deutlichen 3-0 Sieg perfekt.

Nun entscheidet der letzte Spieltag in Trier über den Einzug Gilzems in die Meisterrunde und gegebenenfalls auch über die Höhe der Punktevorgabe. Die Ausgangslage bleibt dabei komplex, denn neben dem eigenen Ergebnis sind auch die Partien Düsseldorf gegen Oberthal sowie Rösrath gegen Hüttersdorf von Bedeutung.

Sollte Gilzem punktlos aus Trier abreisen und Hüttersdorf gleichzeitig die Überraschung mit einem Auswärtssieg in Rösrath schaffen, müssten Sportwarte und Ligenleiter zur Rechenmaschine greifen und die Platzierungen würden dann über die Zusatzwertung entschieden.

Fest steht jedoch: Mit mindestens einem Punktgewinn in Trier ist Gilzem sicher Vierter und zieht damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Meisterrunde der Bundesliga ein. Dieses Ziel hat sich die Mannschaft klar gesetzt um sich für eine starke und konstante Saison selbst zu belohnen.